Konzepttechnik – auf dem Weg zu besseren Resultaten, Teil 1

Die anderen Anstoss-Folgen zur Konzepttechnik:
Teil 2, Februar 07: Analyse, Zielgruppen, Strategie, Positionierung
Teil 3, April 07: Massnahmen, Erfolgskontrolle, Konzeptrezept
Unser «Konzeptrezept»: Hier mehr Informationen und Bestellmöglichkeit

Erreichen Sie Ihre Ziele planlos? Einfache Vorhaben sind pragmatisch und schnell umsetzbar. Komplexe Projekte aber brauchen ein Konzept.

Drei Folgen unseres Anstoss-Newsletters widmen wir der Konzepttechnik. In diesem ersten Teil beschreiben wir

  • das klare Briefing, in drei Schritten
  • die Ziele, Sein statt Werden
  • unser Konzeptrezept, geschenkt an Schnelltester

 Das Briefing: der klare Auftrag

Kein Konzept kann besser sein als das Briefing. Hier nehmen Sie – intern oder extern – den Auftrag entgegen. Erfolgreiche Konzepte erreichen Ziele und machen die Auftraggeber glücklich. Mit dieser Vorbereitung klären Sie das Terrain:

1. Drei Fragen
Die richtigen Fragen helfen Ihnen, die Informationen zu strukturieren, das Wesentliche herauszufiltern:

  • Wohin wollen die Auftraggeber?
  • Wo liegen die Problembereiche?
  • Was ist der Spielraum: Wieviel Zeit, Geld, Personal haben wir?

2. Gutes Briefing
Überblicken Sie den Auftrag nochmals kritisch:

  • Ist ein neues Konzept nötig? Genügen bestehende Mittel? Welche?
  • Können Sie das Problem selber lösen? Brauchen Sie externe Hilfe?
  • Wo liegt die grösste Herausforderung im Projekt? Die Knacknuss?

Haben Sie jetzt noch Bedenken, dann fragen Sie zurück.

3. Quittierung
Präzisieren Sie noch im Gespräch die wichtigsten Fakten. Bestätigen Sie den Auftrag schriflich, kurz und bündig. Erst mit dem OK darauf startet Ihre Konzeptarbeit.

Die Ziele: Sein statt Werden

Ohne Ziel kein Weg. Unsere Erfahrung zeigt: Mit diesem Kapitel entscheidet sich der Erfolg Ihres Konzeptes und der Umsetzung. Nur mit klaren Zielen erreichen wir stosskräftige Strategien, eine fokussierte Positionierung, griffige Massnahmen.

1. Mut zu Zahlen:
Wagen Sie neben den qualitativen auch quantitative Aussagen.

2. Zustände und Prioritäten:
Ziele sind immer Zustände am gewünschten Ort, nie der Weg dahin. Also «im ersten Jahr 10 Neukunden» anstatt «Kunden mit Werbung ansprechen».

3. Der Praxistipp:
Listen Sie Ihre Ziele auf. In einer kurzen stichwortartigen Aufzählung, in priorisierter Reihenfolge.

Konzeptrezept: die Fortsetzung

Konzepttechnik umfasst neun Schritte: Briefing – Analyse – Ziele – Zielgruppen – Strategie – Positionierung – Massnahmen – Evaluation und Präsentation. Hier haben wir Briefing und Ziele beschrieben. In zwei weiteren Newslettern werden wir Praxistipps zu den anderen Kapiteln liefern.

Unsere Erfahrungen teilen wir auch mit unserem Konzeptrezept. Kurze Anleitungen führen auf je einer Leporello-Seite durch alle neun Konzept-Schritte. Das Rezept ist im Moment noch in der Entwicklungsphase. Bereits haben uns verschiedene TesterInnen mit ihren Feedbacks weitergeholfen. Wir freuen uns auf die druckfrische Erstauflage und halten unsere LeserInnen dazu auf dem Laufenden.

«Wir leben in einer Zeit der vollkommenen Mittel und der verworrenen Ziele.» Albert Einstein

Freuen Sie sich über die erreichten Ziele im vergangenen Jahr.
Für Ihre Konzepte 2007 wünschen wir klare Ziele und Durchsetzungskraft.