Ich gehöre zu den Menschen, die der KI keine Texte in meinem Stil zutrauen. Obwohl ich weiss, dass das nicht stimmt. KI ist eine grosse Hilfe beim Verdichten oder Redigieren. Das ist cool. Und Thema in unserer nächsten Coffee-Session.
Wollen wir die KI umfassender nutzen, dürfen wir unseren eigenen Horizont erweitern. Mit einer simplen Frage: Welche (nervige) Alltagsarbeit würde ich gerne automatisieren? Die Antwort darauf kann der erste eigene KI-Anwendungsfall ausserhalb von Text- und Bildgenerierung sein. Zwei Beispiele aus meiner täglichen Arbeit:
- Einfache Datenbank – manueller Tool-Switch adé
Ein simples Tool mit responsivem Frontend, das ich für die Bearbeitung von spezifischen Kontakten nutze. Automatischer Abgleich mit dem Newsletter-Tool inklusive. - E-Mail-Zusammenfassungen – die KI liest und reduziert
Automatische Zusammenfassung von umfassenden Medienbulletins basierend auf von mir definierten Regeln.
Der Weg zu solchen Umsetzungen ist keine Raketenwissenschaft. Neugier und folgende Schritte führen zum Ziel:
- Eigenen Automatisierungsfall umschreiben und den Dienst nach Wahl (bei mir Gemini) nach möglichen Wegen fragen
- In einem iterativen Prozess umsetzen
Ein gewisses technisches Verständnis hilft, ist für erfolgreiche Umsetzungen aber keine Voraussetzung. Gerade bei technischen Lösungen gilt es vorab abzuwiegen, wie weit die Lösung wirklich gehen kann und soll. Zumindest bei komplexeren Anwendungen führt für mich auch weiterhin kein Weg an guten Programmierern vorbei.
Weiterführend