Künstliche Intelligenz ist für Kommunikationsfachpersonen längst Alltag. Die rasanten Fortschritte in der generativen KI stellen die Branche vor neue Herausforderungen und eröffnen zugleich Möglichkeiten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen.
Am Anlass «KI in der Kommunikation» der Berner PR Gesellschaft (BPRG) diskutierten zahlreiche Kommunikationsfachleute die Auswirkungen von KI. Unternehmen und Institutionen zeigten anhand konkreter Use Cases, wie sie KI in der internen und externen Kommunikation einsetzen.
Im Zentrum standen – neben den Referaten – vor allem die Fragen aus dem Publikum: «Wer liest heute noch eine Medienmitteilung aufmerksam?» «Produzieren wir künftig KI-Content, der wiederum von KI gelesen und zusammengefasst wird?» «Wie lässt sich im Content-Boom noch differenzieren?» «Wo finden sich Anknüpfungspunkte zu echten Menschen und ihrer Aufmerksamkeit?»
Die Diskussion zeigte: In der Kommunikation geht es nicht primär darum, möglichst gute KI-generierte Inhalte zu produzieren. Entscheidend ist vielmehr, welchen Stellenwert der Mensch künftig einnimmt – und wie sich die Verbindung von Mensch zu Mensch unter den neuen Bedingungen sichern lässt.
Parallel zu den rasant wachsenden technischen Möglichkeiten werden uns diese Fragen noch eine Zeit lang begleiten. Denn KI verbindet Menschen nur insofern, als wir uns – wie an diesem Anlass – zusammentun, um über ihre Auswirkungen zu diskutieren.
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Titelbild: Hanna Morris auf Unsplash