Ist Künstliche Intelligenz Fluch oder Segen? Oder von beidem etwas? Wenn es um KI und den individuellen Einsatz der entsprechenden Tools geht, gehen die Meinungen oft weit auseinander. Das erleben wir in unseren Workshops und Gesprächen regelmässig. Was beide Pole jedoch eint, sind die Fragen. Diese ähneln sich oft stark.
Wie erkenne ich KI-generierte Bilder?
Google bietet mit SynthID (direkt in Gemini verfügbar) ein Tool an, das unsichtbare KI-Wasserzeichen erkennt. Dieses wird beim Generieren via Nano Banana sowie seit Kurzem auch via ChatGPT automatisch hinzugefügt. Allerdings ist die Lösung kein Standard. Folgende Möglichkeiten gibt es:
- Umgekehrte Bildersuche nutzen: Findet sich eine Original-Quelle für das Bild?
- Quelle prüfen: Gerade auf Social Media dürfen wir unseren Augen sprichwörtlich nicht mehr trauen. Prüfen Sie immer, ob es eine Zweitquelle gibt.
- Auf technische Details achten: KI-Bilder werden immer besser, dennoch bleiben Details oft unsauber. Und Menschen wirken oft überzeichnet oder unnatürlich glatt.
Wie behalte ich meinen (Schreib)stil?
Betreachten Sie KI nicht als einen Ersatz, sondern als Ghostwriterin und Sparringpartnerin. Die KI kann Ihnen neue Ideen liefern und Ihre eigenen reflektieren. Konkret: Lassen Sie Ihre Texte von Ihrem präferierten Tool zuspitzen oder kritisch hinterfragen. Geben Sie dabei immer den genauen Kontext und Ihre Zielgruppe mit. So verlieren Sie Ihren Stil nicht – Sie entwickeln ihn weiter.
Wie nutze ich KI bei der Recherche für eine Präsentation?
Auch hier ist die KI Assistentin. Sie geben den Takt vor. Je genauer Sie wissen, welches Ziel Sie mit Ihrer Präsentation erreichen wollen, desto präziser hilft Ihnen das Tool. Geben Sie Kontext, skizzieren Sie Ihre Idee und bitten Sie um passende Beispiele. Ein kritischer Quellencheck bleibt unabdingbar. Fordern Sie Quellen ein und verifizieren Sie diese. Vorsicht ist geboten, wenn der Inhalt (zu) perfekt Ihre eigene These stützt. Das Risiko von KI-Halluzinationen besteht weiterhin.
Haben Sie weitere Fragen, die Sie beschäftigen? Dann freue ich mich über einen Kommentar oder eine Nachricht.
Foto von Nahrizul Kadri auf Unsplash