Der Kommunikationsberuf wird technischer – so rüsten Sie sich

Generative KI beschleunigt den Wandel, den wir seit Jahren in Kommunikationsabteilungen sehen. Unsere Tipps, wie Sie ihn erfolgreich mitgehen.
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Alle zwei Jahre befragt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Chief Communications Officer von Schweizer Unternehmen zu Trends. Die Resultate der Befragung 2026 (noch nicht veröffentlicht) sind eindrücklich. So sehen die Befragten den «Umgang mit KI und Automatisierung» als künftig zentrale Kernkompetenz für Kommunikationsexpert:innen.

Hand aufs Herz: Diese Aussage ist ein Paradigmenwechsel. Comm Tech wurde und wird in vielen Organisationen doch eher stiefmütterlich behandelt. Gleichzeitig unterschreibe ich die Erkenntnis absolut. Sie bestätigt, was wir auf dem Markt schon seit Jahren beobachten.

  1. Deutungshoheit und Kontrolle der Kommunikation sind passé
    Social Media hat die Meinungsverbreitung demokratisiert, generative KI liefert Inhalte auf Knopfdruck. Wir können und müssen die Kommunikation mitgestalten und uns in Communities einbringen. In einer Welt mit immer mehr Slop differenzieren wir uns über Vertrauenswürdigkeit und Echtheit.
  2. Effizienz und Effektivität sind gefragt
    Früher war alles besser. Immer. Dennoch ist es ein Fakt, dass viele Unternehmen gerade auch durch technische Möglichkeiten mehr Effizienz und Effektivität beim Erstellen von Inhalten erwarten. Wollen wir mehr machen als gute Prompts, ist ein technisches Verständnis wichtig. Wichtig zu erwähnen, darauf hat Lukas Keller auf LinkedIn hingewiesen, sollte das Ganze nicht als Einsparungsmöglichkeit angesehen werden. Mehr Effizienz in Workflows und Prozessen können stattdessen mehr Zeit für Austausch und echte Einordnungen schaffen.
  3. Kommunikation muss (endlich) messbar werden
    Wie messen wir die Relevanz unseres Tuns? Eine weiterhin regelmässig gestellte Frage. Klare Ziele und KPIs sind zentral, um die verlangte Effektivitäts- und Effizienzsteigerung zu unterstreichen. Datenanalyse for the win. Auch um relevante Themenmuster zu erkennen.

Was bedeutet das für uns?

  • Austausch mit Peers über die Kommunikationsabteilung hinaus wird zentral. Mit IT-Spezialist:innen und den Marketingteams gleichermassen. Integrierte Kommunikation heisst das Zauberwort.
  • Ein technisches Grundverständnis ist Voraussetzung. Wir dürfen und müssen uns mit (technischen) Themen beschäftigen, auch wenn sie ausserhalb unserer Kernkompetenz liegen. Je offener wir dabei sind, desto einfacher klappt das.
  • Keine Angst vor der Automatisierung. Alltagsroutinen an eine «Maschine» zu delegieren, kann Angst machen. Dabei ist es die beste Chance, zusätzlich Raum für relevante Kommunikation zu gewinnen. Digital wie offline.

Die Entwicklung betrifft auch uns als Agentur. Und wir hoffen, dass das in unseren Inhalten sicht- und spürbar ist. Gerne unterstützen wir auch Sie und Ihre Organisation auf dem Weg. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Foto von benjamin lehman auf Unsplash

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