Fairerweise muss gesagt werden, dass wir das abgewandelte Zitat aus dem Kontext rund um Magdalena Martullo-Blocher gerissen haben. Doch es passt wunderbar zur Erarbeitung einer Content-Marketing-Strategie – ein Thema, das mich in meinem Unterricht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur beschäftigt.
- Mikro- und Makroanalyse
Das eigene Schaffen zu analysieren, ist essenziell: Welche Inhalte funktionieren gut? Wo fehlen zentrale Informationen und wie entwickeln sich die Leserzahlen? Ebenso wichtig ist es jedoch, gesellschaftliche Entwicklungen, Trends und Branchenveränderungen einzubeziehen. So entsteht ein solides Fundament für künftig noch relevantere Inhalte. - Ziele und KPIs
Eigentlich logisch – sollte man meinen. In der Praxis erlebe ich jedoch zu oft, dass es an messbaren Zielen fehlt. Das ist umso fataler, als die datengetriebene Messbarkeit in der Kommunikation immer stärker an Bedeutung gewinnt. Mehr dazu in diesem Artikel. Die Zielsetzung sollte dabei weit über klassische Kennzahlen wie Reichweite oder Aufrufe hinausgehen. - Themen & Formate
Erst an dieser Stelle geht es um die eigentlichen Inhalte. Wir entwickeln sie auf Basis fundierter Insights und richten sie an den definierten Zielen aus. Das ist keineswegs ein Kreativitätskiller – im Gegenteil: Es schafft die ideale Voraussetzung für ebenso kreativen wie relevanten Content. - Kanäle
Erst wenn die Analyse steht sowie Ziele und Formate definiert sind, folgen die Kanäle. Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist die Verlockung von TikTok & Co. oft schlicht zu gross. Das kann gutgehen – doch häufig stellt sich nach kurzer Zeit eben doch die Frage nach der tatsächlichen Relevanz.
Und der fünfte Punkt? Er ist das verbindende Element zwischen diesen vier Dimensionen: die Messung. Sie bildet die Grundlage dafür, dass wir verlässliche Analysen erstellen, KPIs kontinuierlich tracken und den Erfolg konkreter Inhalte objektiv beurteilen können.