Was die Satzlänge über dich (und mich) aussagt
Katharina RüeggDie deutsche Sprache macht es uns einfach, Schachtelsätze zu bilden. Doch wer verständlich schreiben will, überlegt sich besser zweimal, wie lang ein Satz sein soll.
Die Frauenfussball-Europameisterschaft (WEURO2025) in diesem Sommer hat eine Euphorie ausgelöst, die viele überrascht hat. Der Gisler-Talk von Ende November handelte davon, welches Potenzial Frauen im Fussball haben und wie Brands davon profitieren können.
Sterne sind richtungsweisend: Seefahrer*innen orientieren sich auf der Nordhalbkugel am Polarstern, das Navi der heiligen drei Könige war der Stern von Bethlehem und wer in Hollywood ein Star ist, hat auch auf dem Walk of Fame einen Stern. Was kann also an einem Stern so falsch sein? Eine persönliche Einschätzung.
Zielgruppen fordern mehr Repräsentanz und Sichtbarkeit ein. Sie wollen sich in der Bildkommunikation von Organisationen und Unternehmen wiedererkennen können. Der Fotograf und Visual Strategist Per Kasch zeigte am Gisler-Talk vom 26. September auf, wieso wir Bildwelten inklusiver gestalten sollen.
Sprache prägt unser Denken und unsere Wahrnehmung. Sie hat direkte Auswirkungen auf unser Handeln. Beim heutigen Gisler-Talk stand die inklusive Sprache im Fokus. Kommunikationsspezialistin Jrene Rolli hat aufgezeigt, welche Wörter und Formulierungen problematisch sein können und welche Alternativen zur Verfügung stehen.
«Sprache öffnet uns die Welt und begrenzt sie – im gleichen Moment.» Kübra Gümüşay erinnert daran, dass die Macht der Sprachnutzung – im individuellen und politischen Kontext – so viel mehr ist als nur Gendersternchen. Sie versteht Sprache als Existenzraum. Als Grenze des Seins. Als Befreiung.
Visuelle, auditive, motorische oder kognitive Einschränkungen – nach wie vor können etwa 20 % der schweizerischen Bevölkerung das Internet nicht barrierefrei nutzen. Die Expertin Dr. Sarah Ebling ordnet ein, wo dringender Aufholbedarf herrscht und wie Unternehmen ihre Angebote unmittelbar optimieren können.