PR Tactics: So schreiben Profis

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writing-tools.pngSchade, das Heft «PR Tactics» der Public Relations Society of America stellt seine Artikel nur kostenpflichtig im Internet zur Verfügung. Denn, wie schon Eveline Sievi an anderer Stelle bemerkt hat: Das Heft hat seine Qualitäten.

In der aktuellen Ausgabe geht es um das Schreiben. Besonders gern gelesen habe ich das Interview mit Roy Peter Clark, einem in Amerika wohl bekannten Schreibcoach, Autor von „Writing tools“ und anderen Büchern und Vizedirektor des Poynter Institute in Florida.

Clark sieht seine „Tools“ als Mittel zur Meinungsbildung – als Mittel, um Klarheit zu gewinnen und die Lust am Erzählen zu wecken.

In jedem Text soll es „Raum zum Wachsen“ geben, schreibt Clark, „Raum für Überraschungen, Raum, um Erwartungen zu wecken und Raum für eine unerwartete Wendung“. Und was ist nun das Geheimnis von guten Texten? Roy Peter Clark: „Writing excellence is plain and simple“. Für einen Schreiner muss es schwierig sein, einen schönen, ebenen (plain) Tisch herzustellen. Genauso schwierig ist es, eine schöne, ebene (plain) Geschichte zu schreiben, meint Clark. Dabei fällt das Wort „plain“ besonders auf. Mit seinen Bedeutungen (deutlich, einfach, klar, leicht verständlich, eben) ein wunderbares Wort, um die Qualität von guten Texten zu beschreiben.

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