Der Kommunikationsberuf wird technischer – so rüsten Sie sich
Oliver LutzGenerative KI beschleunigt den Wandel, den wir seit Jahren in Kommunikationsabteilungen sehen. Unsere Tipps, wie Sie ihn erfolgreich mitgehen.
Dieser Beitrag ist eine Zeitreise. Als der Originaltext 2013 erschien, steckten soziale Netzwerke noch in den Kinderschuhen und KI-Textgeneratoren gehörten noch in die Science-Fiction-Kategorie. Gute Titel entstanden aus Erfahrung, Sprachgefühl und Intuition in der Redaktionssitzung. Heute erzeugen Maschinen in Sekunden mehrere Varianten. Doch die Grundprinzipien guter Headlines sind dieselben geblieben. Und in der Flut generischen Contents sind sie wichtiger denn je.
In einem Coaching wurde mir diese Frage einmal sehr konkret bewusst: Aus welcher Rolle heraus arbeite ich hier eigentlich? Auf den ersten Blick ähneln sich die vier im Titel genannten Rollen: alle arbeiten mit Menschen, sprechen über Probleme, stellen Fragen oder geben Impulse. Doch hinter den Tätigkeiten stehen unterschiedliche Aufträge, Haltungen und Verantwortlichkeiten.
Der Einsatz von generativer KI in Werbung sorgt für Diskussionen. Ich bin überzeugt: KI kann echten Mehrwert liefern in der Kommunikation. Das neue Traumbuch von «A Million Dreams» liefert das passende Beispiel.
HR sollte beim Planen und Umsetzen von KI-Initiativen eine zentrale Rolle spielen. Denn nehmen wir Mitarbeiter:innen nicht von Beginn weg mit klarer Kommunikation auf die Reise, verlieren wir sie unterwegs.
Im Moment überschlagen sich die Nachrichten in der Kommunikationswelt. Die einen schreiben, dass Google mit GEO (Generative Engine Optimization) SEO beerdigt habe, die anderen halten GEO für ein Luftschloss ist. Die Diskussion ist noch nicht abgeschlossen, aber wir wagen eine erste These: Gute Texte werden weiterhin gefunden.
Ein neuer Auftrag oder ein neues Projekt steht an. Das erste Beratungsgespräch darüber ist oft das wichtigste: Situation, Rahmenbedingungen, Ziele, Ressourcen und Wünsche müssen in kurzer Zeit möglichst weitreichend erfasst werden, um den Grundstein für eine gelungene Zusammenarbeit zu legen. Das beste Werkzeug dafür? Offene Fragen.