Twitter-Leitfaden: Schnelle Einführung ins Corporate Twittering

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twitter_voegelNeben Facebook wächst auch Twitter immer noch schnell. Unser frisch überarbeitete Leitfaden führt ein ins «Corporate Twittering».

Den ganzen Leitfaden finden Sie zum kostenlosen Download auf unserer Website www.bernet.ch/checklisten oder weiter unten in diesem Beitrag gleich bei Slideshare.

Ein wenig überraschte mich das starke Twitter-Wachstum schon, spüre ich doch im Gespräch mit PR-Profis einen grösseren Widerstand gegen Twitter als gegen Facebook. Und doch: Im deutschsprachigen Raum ist die Microblogging-Plattform gemäss Webevangelisten.de seit April 2009 um 335 Prozent gewachsen – auf rund 270’000 Accounts wird deutsch getwittert, im April 09 waren es 65’000. Noch eindrücklicher die weltweite Verbreitung: Seit Januar 2009 hat sich die Anzahl Nutzerkontos von damals 14 Millionen auf heute 106 Millionen erhöht (Quelle: Website-Monitoring.com).

Microblogging – der schnelle Verstärker
Von diesen Zahlen alleine darf man sich nicht blenden lassen. Ein kritischer Blick zeigt:

  • 41% der Nutzer haben noch nie einen Eintrag geschrieben
  • 24% der Nutzer werden von niemandem «gefolgt» (followed)
  • 97% der Twitter-Nutzer «folgen» weniger als 100 anderen Twitterer

Und trotzdem: Mit der Einbindung in Xing, Facebook und andere Plattformen, gewinnt der Gratis-140-Zeichendienst an Bedeutung. Leicht aufgesetzt birgt er interessante Möglichkeiten für die Ergänzung von Social Media Kampagnen. Als Entscheidungshilfe für oder gegen die Integration von Twitter helfen diese drei Fragen:

1. Nutzen unsere Kunden/ Interessenten/ Beeinflusser Twitter?
Am Anfang steht das «Zuhören». Wenn unsere wichtigsten Bezugsgruppen twittern: Was interessiert sie? Wer kommuniziert mit wem? Welchen Beitrag kann unser Unternehmen leisten?

2. Ergänzt Twitter den Online-Dialog?
Twitter als erstes oder einziges Dialogelement im (Online-)Auftritt macht wenig Sinn. Der Dienst hilft am besten als Verstärker von bestehenden Dialogmassnahmen.

3. Haben wir Zeit?
Twitter ist zwar gratis – frisst aber Zeit. Nur zum Mitlesen mögen täglich 20 Minuten reichen. Wer gleichzeitig noch Inhalte publizieren und Dialoge pflegen, wendet mindestens 30 Minuten täglich auf.

Diese Grundsatzfragen sind ein Auszug und ein Amuse-Bouche aus dem 23-seitigen «Leitfaden Corporate Twittering». Darin finden Sie auch Hinweise zum Inhaltskonzept, zur Umsetzung, zur Integration in das Gesamtkonzept und spannende Links.

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Beiträge

  • Also ich muss ja echt sagen, dass ich von Twitter mittlerweile (ich habs auch lange genutzt) gar nicht mehr überzeugt bin. Ich glaube, mit Facebook hat man einen deutlich besseren und sinnvolleren Kanal zur Hand.

    Allerdings kann man einige Sachen von Twitter ja direkt auf Facebook übertragen.

    Gruß Xandi

  • hallo xandi. die abgrenzung der verschiedenen kanäle bzw. die integration davon ist tatsächlich ein grosses thema. ich persönlich bin froh, wenn meine facebook-„freunde“, nicht alles twitter-kurzfutter automatisch auf die facebookseite umleiten. twitter ist für mich noch kürzer, schneller, direkter – ein idealer verstärker von anderen «kanälen».