LinkedIn: 3 Gründe für eine Unternehmensseite

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Will Ihr Unternehmen erste Schritte ins Social Web wagen? Vielleicht pflegen Sie zum Aufwärmen ein LinkedIn Unternehmensprofil? LinkedIn – das weltweit grösste Business-Netzwerk wird auch in der Schweiz immer wichtiger. Die wichtigsten Gründe dazu. 

Noch vor nicht allzu langer Zeit war Xing bei uns in der Schweiz der deutliche Marktführer bei den Online-Business-Netzwerken. Das weltweit stark präsente LinkedIn – 160 Millionen Nutzende versus Xing mit weltweit 12 Millionen – findet nun auch hier immer mehr Zulauf. Ein eigenes Nutzerprofil zu erstellen, ist sicher der erste Schritt (siehe hierzu auch bernetblog vom Juli). Das Unternehmensprofil kann aber auch ein erster Social Media Gehversuch für Zögerliche sein.

Was kann ein Business-Netzwerk?
Meine Umfragen beim Dozieren zeigen: Während der Präsenz auf Facebook noch immer etwas spassiges und privates anhaftet, stehen die PR-Schaffenden zu ihrem Auftritt bei Xing oder LinkedIn. Etwas schwammiger sind die Antworten auf die Frage nach Sinn und Engagement. «Mein Profil ist total statisch», «Ich besuche LinkedIn nur, um Anfragen zu beantworten», «Ich schau dort nie rein». Welche Dimensionen machen Business-Netzwerke trotzdem zu wertvollen Kanälen – für Absender und Empfänger?

  1. Social Recruiting:
    Die «Social Recruiting Studie 2012» aus den USA zeigt: Bereits 92 Prozent (VJ 89 %) der Unternehmen integrieren Online-Massnahmen in ihre Rekrutierungs-Massnahmen. Der deutliche Win-Win-Win-Effekt: Das Unternehmen findet genauer und preisgünstiger attraktive Kandidat/innen, Jobsuchende bleibt ohne grossen Aufwand über den Arbeitsmarkt auf dem Laufenden und die Community gewinnt an Attraktivität durch ihre Rolle als Referenz- und Austauschplattform.
  2. Vernetzung:
    Haben Sie schon direkt von LinkedIn Kontakten profitiert? Oder indirekt? Dies zu messen, ist unglaublich schwierig. Für Unternehmen ist der Aufwand für die Präsenz jedoch relativ gering, die Mitarbeitenden können sich einfach als aktuelle oder ehemalige Mitarbeitende registrieren und es entsteht schnell ein aussagekräftiges Team-Bild.
  3. Wissensaustausch:
    Via eine Interessens-Gruppe kann ein Unternehmen ein Thema besetzen und einen Austausch moderieren zu ganz spezifischen Branchenthemen. Hier als Beispiel das Suchergebnis in «Gruppen» zum Thema «Public Relations». Sinnvoll ist es auch, dass sich Mitarbeitende als Inputgeber und Kompetenzträger in Gruppen engagieren – natürlich immer klar deklariert als Mitarbeiter des Unternehmens.

Bereits gibt es – namentlich von grösseren B2B-Konzernen – einige gute „Schweizer“ Beispiele wie die Profile von ABB, Novartis oder Mettler Toledo. Bespielt werden von diesen Seiten die Inhaltsreiter «Karrieren», «Produkte & Dienstleistungen» und «Einblicke». Wie ein Unternehmens-Profil eingerichtet wird und was bei besagten Reitern zu beachten ist, folgt hier in einem weiteren bernetblog-Beitrag.

Links: 
bernetblog zu «LinkedIn: Argumente und Tipps fürs persönliche Profil»
alle bernetblog-Beiträge zum Thema «Soziale Netzwerke»

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  • Folgerichtige Schlüsse und Argumente, um sich bei Linkedin anzumelden. Ein Punkt wurde aber ausgelassen. Linkedin eignet sich auch hervorragend für Personal- und Marken-Branding. Denn die Linkedin-Profile werden im Schnitt auf Position 5,6 im Google Suchergebnis angezeigt (siehe Harris Interactive Study 2012). Allein schon deshalb sollte, wer auf seine Online-Reputation bedacht ist und die persönlichen Suchergebnisse aktiv mitgestalten möchte, sich ein eigenes Profil erstellen.