Die neue Social Media Studie Schweiz 2026 zeigt, dass die Nutzung von sozialen Medien bei den 96 grössten Unternehmen und Organisationen nahezu flächendeckend ist und ihr Einsatz weitgehend strategisch verankert ist.
Social Media Studie Schweiz 2026
Vor vollen Rängen im tibits, in einer entspannten Atmosphäre mit Kaffee und Gipfeli, präsentierte Guido Keel die Ergebnisse der neunten Social Media Studie Schweiz: Neben Instagram, YouTube und Facebook, ist LinkedIn die beliebteste Social-Media-Plattform in der Kommunikation. Aber auch TikTok hat sich als Kanal in der Corporate Communication durchaus etabliert. Dies zeigt sich daran, dass vermehrt Social Ads auf TikTok geschaltet werden.
Weniger Dialog, dafür verstärkter Einsatz von KI-Tools
Content Management bleibt die wichtigste Tätigkeit im Social Media-Bereich. Die Dialog- und Kontaktpflege verlieren hingegen an Bedeutung. Ein zentraler Trend ist der Einsatz von KI-Tools, die bereits fest zum Arbeitsalltag in der Kommunikation gehören. Zu den weiteren Ergebnissen im Blog geht es hier.
Axpo: Der Grittibänz war der Anfang
Laura Parker, Social Media Manager bei Axpo, gab einen Einblick in die Social-Media-Welt des Unternehmens. Mit dem Grittibänz-Video ging Axpo erstmals viral. Möglich gemacht haben das vor allem zwei Dinge: der Mut, Neues zu auszuprobieren und schnelle Freigabeprozesse. Denn von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung des Videos vergingen gerade mal 24 Stunden.
Axpos Social Strategie dient dazu, die Bekanntheit und das Bewusstsein dafür zu steigern, was das Unternehmen für die Schweiz macht.
Newsroom als Enabler
Die Corporate Communication ist bei der Axpo in einem Newsroom organisiert. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten und der tägliche Austausch im Newsroom sorgen dafür, dass Themen schnell und effizient umgesetzt werden können. Entscheidend dabei ist auch ein gemeinsames Verständnis: Was wird kommuniziert, warum und über welchen Kanal?
Herausforderungen bei Social Media
Ohne Herausforderungen geht es (auch) bei der Axpo nicht: Besonders für Instagram stellt sich immer wieder die Frage, welche Inhalte wirklich interessieren und in welcher Sprache sie ausgespielt werden sollen: Deutsch, Englisch – oder gar beides? Für ein internationales Unternehmen in der Schweiz ein zentrales Thema. Zudem ist ebenfalls stets Thema, wie Inhalte mit einem kleinen Social-Media-Team effizient produziert werden können, ohne dabei die hohen Qualitätsansprüche zu vernachlässigen.
Der 81. Social Media Gipfel zeigt, dass Social Media auch 2026 zentral für die Unternehmenskommunikation bleibt.
Impressionen des 81. Social Media Gipfels, danke Samuel Letsch!
Die Präsentation:
Weiterführende Informationen:
- Die Social Media Studie 2026 zum Download
- Blog mit den wichtigsten Erkenntnissen der Studie
- Unser Angebot: Workshop KI in der Kommunikation
- Alle Beiträge im Bernetblog zum Social Media Gipfel
- Der nächste Social Media Gipfel findet am 1. April in Bern statt. Save the date!